Leistungsgemeinschaft ruft zur Zusammenarbeit unter den Dörfern der Region Flammersfeld auf

Alle 17 Dörfer rund um Flammersfeld sieht der Vorstand der Region Flammersfeld – die Leistungsgemeinschaft aufgefordert, nun noch mehr an einem Strang zu ziehen. Die Image-Initiative bringt es an den Tag: „In fast jedem Dorf gibt es etwas zu entdecken“, formuliert Dirk B. Fischer, Inhaber einer Werbeagentur in Rott und Beisitzer im Vorstand das Ziel, „wir müssen es nur besser bekannt machen!“.  Im Rahmen der Image Initiative der Leistungsgemeinschaft werden jetzt Geschichten und Attraktionen aus den umliegenden Dörfern gesucht. „Es darf nicht sein, dass wir mit unserer eigenen Geschichte so lieblos umgehen. Friedrich Wilhelm Raiffeisens Wirken als Bürgermeister hat viele Spuren hinterlassen und der „Balzar von Flammersfeld“ ist schließlich mit der Grund, dass wir eine so erfolgreiche Laien-Theater-Spielgemeinschaft haben“ spricht Renate Schmidt (Tischlerei Schmidt), Schriftführerin des Vereins, allen aus dem Herzen.

„Welche unentdeckte Geschichte oder Attraktion hat das Raiffeisenland rund um Flammersfeld noch zu bieten?“ fragt denn auch der Vorstand der Leistungsgemeinschaft und lädt alle  Ortsbürgermeister ein, mit ihren Anekdoten, Fotos oder Geschichten auf dem Neujahrsempfang am 19. Januar (ab 18.30) ins Bürgerhaus zu kommen.

„Wir wollen alles wissen und zur Schau stellen, was positiv für die Region Flammersfeld und das Wiedtal spricht!“ ruft auch Ulrich Gondorf als 1. Vorsitzender des Vereins alle Gewerbetreibenden und Selbstständigen die in der Region ihr Brot verdienen zur Kooperation auf.

„Und als 100-erstes Mitglied erhält man auch zur Belohnung ein lebenslanges Genussrecht auf die Schönheiten der Region“ erinnert Thomas Stengl (Glaserei Stengl, Weyerbusch) humorvoll daran, dass es sich stets lohnt in einer starken Gemeinschaft zu wirken.

Arbeitskreis Innenentwicklung und Wirtschaft regt an …

Auch das 2. Treffen des „Arbeitskreis Innenentwicklung und Wirtschaft der Region Flammersfeld“ hat ein gutes Ergebnis gezeigt. In einer offenen Diskussion wurde der geplante Mehrgenerationen-Treff als eigenes Haus verworfen und eine Lösung, die alle zivilgesellschaftlichen Aktivitäten am Bürgerhaus konzentriert, eindeutig bevorzugt. „Es liegt doch auf der Hand, das wir in dem kleinen Ort keine mehrere zentralen Bürgertreffpunkte brauchen.“ so Wolfgang Scharenberg, der ja auch als Musiker und Eventmanager über viele Erfahrungen in diesem Fachgebiet verfügt. „Darüber hinaus muss endlich dieses Klein-Klein aufhören und ein Gesamtkonzept

mit einigen guten Ideen und Nutzungs-Konzepten erstellt werden, damit (bald) die richtigen Immobilien gebaut werden.“ weist der Unternehmer und Tischlermeister Hans-Gerd Schmidt, am Kirmesplatz zuhause, mutig den Weg.

„Als Zweites“, so Ulrich Gondorf von der Ideenschmiede g.r.i.p.s. und gleichzeitig 1. Vorsitzender des Gewerbevereins, „sollte eine Eventkonzeption erstellt werden, die die Belange des Tourismus mit denen der Ortsgemeinde und Ihrem größten Schatz, dem immateriellen Kulturerbe der UNESCO- Friedrich Wilhelm Raiffeisens Genossenschaftsidee sinnvoll verknüpft.“ Dies könne ja sehr gut im überarbeiteten Bürgerhaus angesiedelt sein.

Und als Drittes hat der Gewerbeverein nunmehr die Strategie zur Gründung einer Investorengenossenschaft auf der Agenda – auf einer möglichst breiten bürgerschaftlichen Grundlage soll eine Gruppe von Menschen gemeinsam neue Konzepte finanzieren, aber davon später mehr – wir werden berichten.